Fussball

Fussball2006! FIFA Weltmeisterschaft! Hummeln im Bauch der Fußballfans. Mit einem gigantischen Aufwand leuchtet das Herannahen dieses Großereignis bis in den hintersten Winkel unser kommunalen Gemeinschaft. Auch in unserer Gemeinde springen einem aus fast jedem Schaufenster entsprechende Hinweise entgegen. Dieses große Interesse am Fußballsport bestand in Schwieberdingen beileibe nicht immer.

Arbeitersport
Die ersten Fußballer traten im Jahre 1928 in Erscheinung. Damals noch als Herumtreiber und Tagediebe betitelt, brachten sie einen Stein ins Rollen, der noch heute an Fahrt aufnimmt. Kurz nach Vereinsgründung bekannten sich bereits 48 Mitglieder zu diesem »Arbeitersport« der bis heute auf ca. 450 Fußballer angewachsen ist.
Einzigartig im Bezirk Enz/Murr ist die Teilnahme von 3 Aktiven-Mannschaften am Spielbetrieb. Die 1. Mannschaft spielt bereits ihre zweite Saison in der Verbandsliga und visiert, pünktlich zum Jubiläumsjahr, den Aufstieg in die Oberliga an. Der Aufstieg in die Bezirksliga wird mit Erfolg vom zweiten Team angepeilt und nichtdestotrotz spielt auch unsere »Jüngste« ganz oben in der C-Klasse mit und drängt auf einen Aufstieg in die B-Klasse.

Nachkriegsjahre
Nach 1945 formierte sich der Verein unter der Bezeichnung »SKV« neu. Mann der ersten Stunde in dieser schwierigen Nachkriegszeit war Paul Klenk. Da leider viele der jungen Schwieberdinger im Krieg geblieben sind, war an einen ordentlichen Spielbetrieb kaum zu denken. Erst der Zuzug vieler Heimatvertriebener wirkte sich positiv auf das Vereinsleben aus. Mit viel Freude, aber wenig erfolgreich, mühte sich die Mannschaft im Mittelfeld der damals untersten Spielklasse. Den Grundstein für spätere Erfolge der TSV-Kicker legte Anfang der fünfziger Jahre der Ehrenvorstand Alfred Krämer. Durch eine kontinuierliche und vor allem zielführende Vereinsarbeit wurden Vorbehalte der Bevölkerung ausgeräumt und die Abteilung entwickelte sich prächtig.
Erste Erfolge

Man hatte vor allem im sportlichen Bereich immer wieder kleinere Rückschläge zu verzeichnen, aber im Spieljahr 1950/51 wurde der eingeschlagene Weg durch die Meisterschaft bestätigt. Zu dieser Zeit durfte man noch unverhohlen vom »Heimvorteil« reden. Das Spielfeld an der Markgröninger Straße wies ein derartiges Gefälle auf, dass der Ball – obwohl damals noch nicht so rund wie heute – fast von selbst in Richtung gegnerisches Tor rollte. Man hatte nur darauf zu achten, in der ersten Halbzeit möglichst nach unten zu spielen, um genügend Tore vorzulegen.

Im Jahre 1954 betrat der TSV Schwieberdingen zum ersten Mal die internationale Bühne beim Freundschaftsspiel gegen den FC Migros (Schweiz).
Ein weiterer Mosaikstein zum Erfolg wurde der Zugang von Alfred Ruf. Vom FV Zuffenhausen kommend übernahm er das Training und spielte selbst noch aktiv mit. Mit 39:1 Punkten und 128:21 Toren feierte man überlegen die Meisterschaft in der Kreisklasse-C.
In der Sasion 63/64 gelang der Aufstieg in die Kreisklasse A. Zwar dauerte
diese Phase nur zwei Spieljahre an, aber mit dem erneuten Aufstieg 1967 verließ der TSV diese Niederungen.

Moderne Sportanlagen
Die abschüssige Spielwiese war einem Rasenplatz mit Umlaufbahn gewichen und auf dem heutigen Hartplatz konnten die Trainingseinheiten absolviert werden. Der Vorläufer des Sportheims, eine übrig gebliebene Baracke vom Bau der A81 – von den Fußballern liebevoll »Hüttle« genannt – hatte ausgedient. Von nun an standen Umkleideräume und Duschen zur Verfügung, die in einem späteren Anbau, zusammen mit der Kegelbahn, vergrößert wurden.

1975 gelang der 1. Mannschaft der Aufstieg in die 2. Amateurliga.

Nach mehrjährigem Auf und Ab übernahm 1992 Erich Wild die Abteilungsleitung. Die 1. Mannschaft etablierte sich in der Landesliga. Dort arbeitete sich das Team um Trainer Covelli langsam nach oben. Zwei Jahre in Folge wurde dem TSV der Aufstieg vor der Nase weggeschnappt. Im Jahr 2004 war es dann endlich soweit, eine hervorragende Saisonleistung wurde mit dem lang ersehnten Aufstieg in die Verbandsliga belohnt.

Denkwürdiges
Gerne denken die Schwieberdinger Fans an jene Sternstunde zurück, als die 1. Mannschaft den Stuttgarter Kickers den Pokal-K.o. bescherte oder an den spektakulären Pokalfight in der nächsten Runde gegen den SSV Ulm.

»Reserve«
Früher hießen sie »Reserve«. Sie spielten immer zwei Stunden vor der »richtigen« Elf. Inzwischen haben die 2. Mannschaften einen eigenen Status und ihre eigene Spielklasse. Seit Jahren spielt die »Zweite« erfolgreich in der Kreisklasse-A und hat sich für diese Saison das Ziel Aufstieg vorgenommen. Ein »Dritte« gibt's nur selten – und so eine sowieso! Die Trainer Giovanni Bertolino und Wolfgang Giesz arbeiten mit viel Engagement und werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch bald eine Aufstiegsfeier in ihrem Terminkalender einplanen müssen.

Senioren
AH-Leiter Harald Essig betreut eine verschworene Gemeinschaft von 34 Spielern im Alter zwischen 30 und 66 Jahren und 28 Passiven. Sport, Spaß und Kameradschaft kommen bei den Senioren sicher nicht zu kurz.

Nachwuchs
Ab 1971 wurde unter Abteilungsleiter Horst Dieffenbacher und Stellvertreter Siegfried Müller mit der Gründung einer E-Jugend ein weiterer Meilenstein gesetzt. Heute gehört der TSV mit 11 am Spielbetrieb teilnehmenden Mannschaften sowie einem »Pampers«-Team zu den größeren Vereinen im Verband. Doch der Verein besticht nicht nur durch die Quantität, sondern vor allem durch die guten Leistungen die in den Jugendmannschaften gezeigt werden. Stellvertretend sei hier die D1-Jugend genannt, die sich unter Trainer Markus Betz für die Teilnahme am WFV-Junior-CUP qualifizieren konnte.

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  • Maxi Wüstner Maxi Wüstner

    Leitung Geschäftsstelle

Bahnhofstraße 14 (im Bürgerhaus)
71701 Schwieberdingen
Telefon 07150 37512
Telefax 07150 924904

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